Desksharing – (m)ein Platz für alle

Was haben Unternehmen wie TUI, die DZ Bank und die SAP gemeinsam? Sie und immer mehr Unternehmen setzen auf Shared Desk Konzepte für die Gestaltung ihrer Büros. Vor diesem Hintergrund scheint es doch verblüffend, dass sich laut einer Erhebung von Bearing Point nur rund zehn Prozent aller befragten Fach- und Führungskräfte wünschen, in einem dieser neuen Offices zu arbeiten. Gleichzeitig sind aber im Durchschnitt zwei von drei Personen mit der traditionellen Bürogestaltung unzufrieden. Auch Grassfish hat im Sommer 2021 für einzelne Abteilungen ein Desk Sharing System eingeführt. Warum wir glauben, dass es entscheidend ist, den Zwiespalt zwischen sauberem Arbeitsplatz und Raum zur persönlichen Gestaltung aufzulösen, lesen Sie im folgenden Text.

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Agilität ist für viele Unternehmen zum Standard in der Projektarbeit geworden. Es ist also nicht verwunderlich, dass diese Art zu denken und zu handeln auch den Aufbau von Büros verändert hat. Offensichtlich haben beide Systeme der Officegestaltung, feste Arbeitsplatzzuteilung und Desksharing, ihre Vor- und Nachteile. Diese werden aber oft von Mitarbeitern unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. Hier zwei Beispiele: Als Vorteil von Desksharing wird von vielen Unternehmen das Abflachen von Hierarchiedenken ins Feld geführt. Das Problem hierbei - in einem System, in dem alle Prozesse stark hierarchieabhängig sind, hilft es vermutlich wenig nur das Bürolayout zu ändern. Das kann bei manch einem Mitarbeiter, welcher motiviert einem Kulturwandel entgegenblickte, zu Frustrationen führen. Ein zweites Beispiel und oft genannter Vorteil ist die Kostensenkung durch das Einsparen von Arbeitsplätzen. Auch hier werden negative Auswirkungen wie die Zeit und somit Kosten, in der nach einem freien Schreibtisch gesucht und dieser eingerichtet werden muss, nicht bedacht. So kann aus einer Einsparungsmöglichkeit schnell ein Produktivitätskiller werden. 

Erfahrungswerte von Unternehmen zeigen, dass viele Mitarbeiter ohnehin nach einer gewissen Zeit wieder routinemäßig am selben Platz sitzen und diesen dann auch mit persönlichen Gegenständen individualisieren. Dieser Umstand spießt sich aber mit einer der Grundvoraussetzungen von Desksharing – der Clean Desk Policy. Damit wird die Vorgabe gemeint, den Arbeitsplatz immer sauber und frei von persönlichen Gegenständen zu hinterlassen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass genau hier ein Spannungsfeld zwischen dem Bedürfnis von Mitarbeitern nach persönlichem Raum und den hochgradig standardisierten Arbeitsplätzen entsteht. Unsere Lösung: Arbeitsplätze “clean” halten und  gleichzeitig für jeden Mitarbeiter persönlichen Stauraum zur Verfügung stellenDafür nutzen wir unsere Pick Up Solution als Shared Storage EinheitMittels Mitarbeiterkarte wird direkt am Locker ein Fach geöffnet. Arbeitsequipment und persönliche Gegenstände werden für die Abwesenheit zwischengelagert und zum gewünschten Zeitpunkt wieder abgeholt. Das sorgt für Ordnung, spart Nerven und trägt zu einem angenehmeren Arbeitsklima bei. 

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slavica


Slavica Ristic
- Head of Business Unit Vending

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Bild: Shutterstock

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