Kommt jetzt der Durchbruch der QR-Codes?

Ein Code dessen Ziel es ist entschlüsselt zu werden

Der QR-Code gewinnt besonders seit Beginn der jüngsten Pandemie zunehmend an Bedeutung. Nun stellt sich die Frage, ob es nur ein temporärer Boom ist oder ob jetzt die Stunde der codierten Wahrheit geschlagen hat. Hier sind drei Faktoren, die aus unserer Sicht jedenfalls dafür sprechen:

Vending_QR-Code

Steigende Verbreitung

Wenn man aktuell ein Restaurant besucht, ist der Griff zum Smartphone schon routiniert. Die digitale Registrierung mittels QR-Codes erfährt eine erstaunliche Verbreitung, da sich einerseits viele Wirte den Berg an Papier ersparen wollen, andererseits die gängigen Lösungen für die Betreiber kostenlos sind. QR-Codes finden vermehrt in einer immer breiteren Bevölkerungsschicht Verwendung. Laut aktueller Untersuchung eines IT-Sicherheitsunternehmens hätten 80 Prozent der Deutschen schon mal einen QR-Code gescannt, 17 Prozent allein am Tag der Befragung. Das Branchenmagazin Invidis macht sogar eine Steigerung von 600 Prozent gegenüber der Zeit vor der Pandemie aus.

Scannen ohne zusätzliche App

Ein weiterer Faktor für diese starke Verbreitung ist die Einbindung von QR-Code Scannern in immer mehr Smartphones. Mit der iOS Version 12 integrierte beispielsweise Apple ein einfach zu bedienendes QR-Code Scanner Feature direkt in die Kamera all ihrer Geräte. Bei Smartphones, welche mit Android laufen, ist die Einbindung unterschiedlich. Auf neueren Geräten gehört ein integrierter QR-Code Scanner mittlerweile zum Standard.

Erfolgreiche Use-Cases

Die vielen erfolgreichen internationalen Anwendungsbeispiele machen den dritten Faktor aus. Durch die Einbindung in Alipay, WeChat oder Paytm ist die Bezahlung via QR-Code im asiatischen Raum zur Normalität geworden. Dabei wird ein individueller Code am Handy generiert und gescannt – die Zahlung ist damit autorisiert und komplett. Auch westliche Unternehmen wie Paypal oder Apple Pay bieten mittlerweile diesen erfolgreichen Bezahlservice an.

Im Werbebereich können die schwarz-weißen Quadrate eingesetzt werden, um die Wirksamkeit von Marketingkampagnen zu messen oder um Interessenten zusätzliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Hier stellte sich in der Vergangenheit jedoch oft die fehlende Verbreitung als ein Problem heraus. Dank der mittlerweile alltäglichen Anwendung auf Plakaten, Preisschildern in Kaufhäusern oder neben Kunstwerken in Museen sind immer mehr Kunden mit dem Gebrauch von QR-Codes vertraut.

 

Über QR-Codes

Die Technologie wurde 1994 vom Unternehmen Denso Wave erfunden, um die Logistik beim Autohersteller Toyota zu verbessern. Autos sollten während des Produktionsprozesses einfach und schnell nachverfolgt werden. Das Grundkonzept, schnell verarbeitbar zu sein, spiegelt sich auch im Namen wider – Q(uick) R(esponse). QR-Codes unterliegen keinem Patentschutz und können somit von jedem erzeugt und genutzt werden. Mithilfe dieser Technik können Texte, Links auf Homepages, Kontaktdaten und vieles mehr verschlüsselt und anschließend angezeigt werden. Seit 2020 wird der Code auch als ISO Standard anerkannt.

QR-Codes im Smart Dispensing & Vending Bereich

Für Unternehmen bieten QR-Codes eine einfache Möglichkeit, die digitale mit der analogen Welt zu verbinden. Grassfish’s Smart Dispensing Solution ermöglicht beispielsweise die physische Ausgabe von Produkten an digital vernetzten Automaten. Auch hier kommen QR-Codes zum Einsatz – sei es, um die Authentifizierung für eine Befüllung vorzunehmen, oder um Produkte zu entnehmen. Damit sich die Vending-Lösung in ein bestehendes Shopkonzept integriert, könnte beispielsweise im Anschluss an einen Kauf im Geschäft mithilfe eines QR-Codes auf der Rechnung eine gratis Produktprobe an einem Automaten ausgegeben werden. Ein weiterer Anwendungsfall ist das Ausgeben von IT-Equipment an Mitarbeiter. Bestellungen können mittels QR-Code verwaltet und von der Befüllung bis zur Abholung identifiziert werden. Der Mitarbeiter bekommt eine E-Mail mit einem QR-Code, mit dem er sich - unabhängig von Büroöffnungszeiten - das benötigte Arbeitsequipment abholen kann. Das spart nicht nur Nerven, sondern auch Prozesskosten.

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